[vc_row][vc_column width=“1/6″][/vc_column][vc_column width=“2/3″][ultimate_spacer height=“250″][vc_column_text]Liebe gestresste Mamas,

dieses Mal seid ihr dran. Ich habe Euch etwas mitgebracht, denn dieser erste Blogbeitrag ist Euch gewidmet. Zunächst einmal muss Ich gestehen, dass ich Mütter einfach toll finde. Ihr macht den normalsten Job (den des Mutter seins) in einer nicht häufig Mütterfreundlichen Welt. Ich sehe, wie ihr Euch manchmal zwischen all den Anforderungen an die Rolle der Mutter aufreibt. Mir geht es da als Mutter von dreien und Unternehmerin nicht anders.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 geben 30% von Müttern mit Kindern bis zu sieben Jahren an, dass sie eine substanzielle Verschlechterung des gesundheitsbezogenen Wohlbefindens erfahren haben. (Marco Giesselmann, 2018, DIW Wochenbericht Ausgabe 35) http://hdl.handle.net/10419/182125

Diese Studie ist dramatisch! Und hey, ich glaube da waren noch nicht mal alle ganz ehrlich. Die 30% sind noch zu niedrig.

Warum ist das so? Nun gut, wir werden hier in diesem Blog die gesellschaftlichen Probleme von uns Müttern nicht lösen können. Aber ich für alle, die das Gefühl haben hin und wieder oder auch ständig zu dieser Gruppe der 30% zu gehören habe ein kleines Experiment für euch, welches Euch helfen kann für eine gewisse Zeit aus dieser Gruppe auszusteigen. Vielleicht werdet ihr sogar zu den anderen 19% zu gehören, die in dieser Studie sagen, dass sie eine substanzielle Verbesserung erfahren haben.

Das Ziel dieses Experiments ist, dass ihr eine Technik kennenlernt, welche Euch durch das tägliche Praktizieren zu einem ausgeglicheneren Leben und einer besseren Gesundheit führt. In diesem Experiment geht es um das Genießen. Dummerweise ist das Wort Genießen marketingtechnisch ziemlich abgenudelt. Und in einem der nächsten Blogbeiträge werde ich auch darauf eingehen was wir kulturhistorisch mit diesem Wort vermurkst haben. Schiebt das jetzt alles bei Seite und versucht euch für einen Moment frei von dem Image dieses Wortes zu machen.

Bei dem Experiment geht es um eine Technik, die man lernen, üben und weitergeben kann. Kein Eso blödsinn oder irgendetwas was Geld kostet. Es geht hierbei um etwas, was in unserer Zeit verloren gegangen ist. Es ist einen Versuch wert.
Also, hast Du Lust auf dieses kleine Experiment?

Lass uns anfangen.

Lies Dir jetzt die folgenden drei Fragen durch und beantworte sie Dir. Ordne Dich selber in eine der Gruppen a), b) oder c) ein. Sobald Du darauf die Antwort gefunden hast kannst Du mit dem Durchführen des Experimentes starten.

  1. Was mache ich beim Genießen?
    Das heißt kannst Du Dich vielleicht daran erinnern wann Du das letzte Mal etwas genossen hast? Was war es? Hat Dir ein besonderer Duft besonders gut gefallen? Oder hast Du etwas leckeres gegessen?
    Wenn Du Dich nicht an Deinen letzten Genussmoment erinnern kannst oder vielleicht jetzt Deine Gedanken sind: „Was für ein Quatsch, ich habe dafür doch gar keine Zeit.“ Oder „wird es jetzt esoterisch?“ o.ä. dann ist das großartig! Du gehörst zur Gruppe a). Für Dich ist dieser Blogbeitrag geschrieben. Wenn Du Lust hast kannst Du jetzt etwas tolles Einmaliges für Dich entdecken. Du brauchst die Fragen zwei und drei schon nicht mehr durchlesen. Für Dich geht es unten weiter bei hier geht es los.
  2. Wie mache ich das mit dem Genießen?
    Kannst Du genau beschreiben, wie Du Genuss für Dich zelebrierst? Wenn Du vielleicht leidenschaftliche Teetrinkerin bist und zu Hause so viel Tee vorrätig hast dass Du damit die nächsten zwei Jahre auskommen solltest, dann ist Dein Genussthema offensichtlich „Tee“.
    Aber wollen wir mal ehrlich sein. Wann hast Du Dir das letzte Mal die Zeit dafür genommen? Machst Du das täglich? Also, wenn Du weißt wie Genuss funktionieren kann, das letzte Mal aber sehr weit zurück liegt gehörst Du zu Gruppe b). Bei Dir ist Training des Genusses die Lösung. Und die gute Nachricht ist, je mehr Du trainierst, umso einfacher und intuitiver wird es für Dich werden. Ergo je mehr Du Dir eine Mini Auszeit nimmst umso besser gelingt die Aufmerksamkeit für die anderen Minis in unserem Leben als Mutter. Du bekommst einen extra Blogbeitrag, indem ich Vorschläge mache, wie man diese Genussübungen zu einem täglichen Ritual machen kann. Trotzdem kannst Du aber auch gerne bei hier geht es los gleich durchstarten.
  3. Warum mache ich das mit dem Genuss?
    Hier in der Gruppe c) finden wir die alten Hasen des Genusses. Ihr wisst genau um die Vorteile für Euch, Eure Kinder und Euer Umfeld. Ihr wisst, wenn ihr euch die Zeit zum Genießen nehmt werden alle davon profitieren. Eine fitte, gesunde uns ausgeglichene Mutter ist einfach eine gute Sache für alle. Ihr könnt regelrecht spüren, wie Euer kleiner Genussmoment in Euch nachwirkt Euch Kraft für die nächsten Momente gibt und ihr wisst um diese unglaubliche Lebensbereicherung. Ich freue mich dass Du bis hier hin gelesen hast. Dir sei einer der folgenden Blogbeiträge gewidmet. In diesem Beitrag geht es um Deine Freundinnen, von denen Dir sicher mindestens eine einfallen wird, die Schwierigkeiten mit dem Genießen haben. Und was gibt es schöneres als Wissen zu teilen. Vor allem mit Freundinnen.

So und für alle aus Gruppe a, die doch noch weitergelesen haben. Das ist das, was auf Euch wartet.
Freut Euch drauf.

Hier geht es los:

Das Objekt
Euch ist jetzt klar zu welcher Gruppe ihr gehört.
Jetzt geht es für die Gruppe a) zum Experiment.
Sucht Euch ein Objekt aus, welches Euch anspricht.
Vielleicht ein Kaffee, den ihr Euch zubereitet, oder ein Stück gute Schokolade. Es muss nicht aufwändig sein Euer Genussobjekt. Eine Mandarine ist z.B. großartig.
Nehmt euch nicht zu viel vor. Ein ganzes Stückchen Kuchen wäre für den Anfang zu viel. Ihr müsst bedenken, dass ihr Euch den Kopf fürs Genießen frei haben solltet und da wir Mütter immer viele Dinge im Kopf haben sollten wir diesen Gedanken, die da kommen keine Chance geben uns zu stören.

Der Ort
Macht Euer Experiment an einem Ort wo Euch niemand stören kann. Macht es in einer ruhigen Umgebung. Allen Ernstes, ich habe da so einen Tick. Wenn ich unter die Dusche gehe und wir alle wissen dass diese 10 Minuten als Mutter manchmal schon einem Wellnesstag gleichkommen können, nehme ich mir ein Stück Praline oder Schokolade mit. Das ist meine Garantie dafür, dass ich nicht gestört werde. Meine Kids haben bis heute nicht geschnallt, dass es da theoretisch was „zum Abbeißen“ geben könnte.

Ein Beispiel
Als Beispiel schreibe ich Euch jetzt, wie ich meinen Genussmoment mit einer Mandarine genieße.
Ich lege mir eine frische Mandarine auf einen kleinen Teller. Mit meinem Teller setze ich mich auf eine Bank vor der Heizung. Dort ist mein happy place. Ich nehme die Mandarine in die Hand betrachte sie und habe Bilder in meinem Kopf wie hübsch sie vielleicht an einem Baum hing. Mit einer gleißenden Sonne, die sie hat reifen lassen. Bei näherem Betrachten sehe ich die glänzende Oberfläche der Mandarine. Mit meinem Fingernagel versuche ich ein Stückchen der Schale einzuritzen. Wow, wie dieser Duft gleich in meine Nase steigt. Ich schnüffel ausgiebig dran und lasse den Duft ein wenig in meiner Nase stehen. Es riecht herrlich erfrischend. Ich freue mich auf meinen ersten Bissen. Ich löse die Schale komplett von der Mandarine und teile mir eine Mandarinenspalte ab. Ich beiße rein und versuche mit meiner ganzen Aufmerksamkeit alle Geschmacksnuancen zu erfassen. Wow! Großartig! Diese Mandarine ist auch noch richtig lecker. Yes! Erneut schnüffel ich an dem abgebissenen Stück der Mandarinenspalte. Mir fällt auf, dass sie anders riecht, als die Schale.
Und so gehe ich bis zu letzten Spalte vor. Jetzt schüffel ich nicht mehr so viel. Jetzt lasse ich mich darauf ein, wie saftig diese Mandarine ist. Wie unglaublich vielfältig das Mandarinenaroma ist. Bis zum letzten Bissen.
Das hat gut getan.
Ich bin dankbar diesen Moment genossen zu haben dürfen.

Ruhe.

Gedauert hat das ganze vielleicht 2 bis drei Minuten.
Ich habe etwas nur alleine für mich getan. Es war gut und gibt mir in der Zeit danach sehr viel Kraft. Meine Laune steigt, ich fühle mich erholt und frisch.

Soweit mein persönlicher Genussmoment. Ich habe ihn so ausführlich geschrieben, weil das alles innerhalb dieser kurzen Zeit passieren kann. Du musst jetzt aber nicht losstiefeln und Mandarinen kaufen. Nimm Dir das worauf Du Dich freust. Auch wird Dein Genussmoment mit Sicherheit ganz anders ablaufen, als meiner. Diese Beschreibung ist nicht als Anleitung zu verstehen, sondern ist lediglich die Beschreibung meines Genussmomentes.
Also, leg los. Fang an Dir diesen Moment wieder zu erobern.
Ich freue mich, wenn Du durch diesen Blogbeitrag einen Ansatz finden kannst, wie Du Dir eine große Kostbarkeit des Lebens wieder holst. Es ist dein Leben! Du kannst das!

Be the creator of your mellow moment.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/6″][/vc_column][/vc_row]

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